ALMER SCHLOSSMÜHLE

Sternekoch Martin Steiner

Bereits vier Mal wurde Martin Steiners Küche mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Jetzt kocht der gebürtige
Österreicher, der auch schon als Küchenchef für Johann Lafer tätig war, in der „Almer Schlossmühle“

BRILON-ALME. Die Nachricht, dass Martin Steiner die Almer Schlossmühle übernimmt, schlug ein wie eine Bombe – vor allem in Frankfurt. Dort hatte sich der Spitzenkoch zuletzt im Restaurant des Hotels Jumeirah einen Namen erkocht und das „Max on One“ zum „besten österreichischen Restaurant“ der Mainmetrepole gemacht.

Von Kärnten an den Rhein

Eigentlich hätte er Landwirt werden sollen, der gebürtige Österreicher Martin Steiner. Doch was man aus Feldfrüchten so alles zaubern konnte interessierte den jüngsten Sohn einer Kärntner Landwirtsfamilie viel mehr als dessen Anbau. So verließ Martin Steiner den Bauernhof seiner Eltern um sich im Hotel Warmbader Hof in Villach zum Koch ausbilden zu lassen.

Bald darauf war Kochlegende Johann Lafer zu Gast in dem rennomierten Hotel und warb bei dieser Gelegenheit den Sues-Chef des Warmbader Hofs für sein eigenes Restaurant in Stromberg ab. Der stellvertretende Küchenchef nahm das Angebot allerdings nur unter der Bedingung an, dass er seinen jungen Kollegen Martin Steiner mitnehmen dürfe nach Deutschland.

Ein Glücksfall für Martin Steiner, der später drei Jahre lang als Küchenchef auf Lafers Stromburg wirkte. Zuvor ging es aber erst einmal nach Berlin ins legendäre „Adlon“ und von dort als Küchenchen zum „Jagdhof Glashütte“ in Glashütte.

Die Sterne

In der ersten Novemberwoche des Jahres 2006, Martin Steiner war gerade auf dem nächtlichen Heimweg, klingelte sein Mobiltelefon: „Komm sofort zurück!“, bat der Inhaber des Jagdhofs seinen Küchenchef und teilte ihm auch den Grund mit: „Du hast einen Stern!“

Bevor Martin Steiner kehrt machte, holte er aber zunächst daheim seine Gattin aus dem Bett, um anschließend mit ihr und den Kollegen im Jagdhof gebührend auf seinen ersten Michelin-Stern anzustoßen.

Im Jahr darauf wurde Martin Steiners Küche im Jagdhof mit einem weiteren Michelin-Stern ausgezeichnet, dann holte ihn Johann Lafer nach Stromberg zurück. Als Küchenchef in Lafers Stromburg erkochte Martin Steiner 2009 und 2010 noch zweimal den Michelin-Stern.

Im November 2011 übernahm Martin Steiner die Küche im Restaurant „Max on One“ im neuen Frankfurter Hotel Jumeirah, was in der Main-Metropole für ordentliches Aufsehen sorgte. Für Martin Steiner ein weiterer Traumjob, durfte er das Restaurant komplett von A bis Z ganz nach seinen Vorstellungen ausstatten und heimste dafür die Auszeichnung „bestes österreichisches Restaurant in Frankfurt“ ein. Für sein Wirken in der Mainmetropole wurde Martin Steiner zudem von der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung (AHGZ) zum „besten aufsteigenden Koch des Jahres 2014“ gekürt.

Die Schlossmühle

Martin Steiner ist viel herumgekommen in seiner noch recht jungen Laufbahn und hat dabei auch das Sauerland kennengelernt, denn Gattin Nicola stammt aus einem Briloner Ortsteil. Die Grundschullehrerin ist ganz in der Nähe der Almer Schlossmühle aufgewachsen. Ab und an, wenn Martin Steiner an dem Anwesen vorbeifuhr, reizte ihn schon der Gedanke genau dort sein eigenes Restaurant zu eröffnen. Im November 2013 war es dann soweit.

„Es ist schon eine besondere Herausforderung, ein hohes Niveau bei moderaten Preisen zu sichern“, ist sich Martin Steiner bewusst. Qualität und Regionalität sind die wesentlichen Merkmale seiner Küche. Seine Gäste dürfen sich auf fangfrische Forellen aus der Alme ebenso freuen wie auf Original Wiener Schnitzel oder Kaiserschmarrn. Alles, was Martin Steiners „absolut ehrliche Küche“ anbietet – von der Festtagssuppe bis zum Filetsteak – ist frisch und zu hundert Prozent handgemacht. Das hat natürlich seinen Preis, aber der ist bezahlbar und bewegt sich bei den Hauptgerichten zwischen 14 und 30 Euro.

Vor einem Besuch der Almer Schlossmühle sollte man aber auf jeden Fall zum Telefon greifen. „Um die hohe Qualität der Speisen gewährleisten zu können ist die Anzahl der Gäste, die gleichzeitig bewirtet werden, begrenzt“, bittet Martin Steiner um Verständnis. Platz für mehr, sogar für große Gesellschaften, ist zwar vorhanden, aber mehr als 80 Restaurantgäste pro Abend sind einfach nicht möglich und eine Reservierung daher wärmstens zu empfehlen.

Den richtigen Tropfen zum Menü wählen die Gäste der „Almer Schlossmühle“ aus 40 verschiedenen Weinen, die Martin Steiner direkt von Weingütern an der Mosel bezieht. Darunter findet sich mit einem „Elbling“ auch ein überaus bemerkenswerter Winzersekt vom Weingut Matthias Dostert.

Ins Schwärmen gerät Martin Steiner aber auch wenn von Bier die Rede ist. Nicht von ungefähr hat er sich dafür die Brauerei Westheim als Partner gesucht und das Westheimer Premium Pilsener zur Hausmarke erkoren. Dem gebürtigen Österreicher haben es aber auch die Weizenbiere aus Westheim angetan: „Das alkoholfreie Weistheimer Weizen ist das beste, das ich je getrunken habe“, versichert der Gourmetkoch.

Auf die Frage, ob er denn auch mit seiner Almer Schlossmühle einen Michelin-Stern anstrebe, antwortet Martin Steiner mit einem Schmunzeln: „Das steht noch in den Sternen.“

Almer Schlossmühle

Schloßstraße 13
59929 Brilon

Bitte reservieren Sie telefonisch unter:
02964/9451430

oder senden Sie eine Mail an:
info@almer-schlossmuehle.de

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