GASTHAUS WESERSTEIN

Wo Werra und Fulda sich küssen ...

Dort wo sich Werra und Fulda zur Weser vereinen, lädt das Gasthaus „Weserstein“ zur Rast bei frisch gezapftem Westheimer Premium Pilsener.

HANN. MÜNDEN. „Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihre Namen büßen müssen, und hier entsteht durch diesen Kuss, deutsch bis zum Meer der Weserfluss.“ So steht es geschrieben, auf dem 1899 errichteten Gedenkstein dort, wo die Weser ihren Ursprung hat.

Der patriotischen Note, die besonders in der letzten Zeile mitschwingt, setzte man im Expo-Jahr 2000 einen zweiten „Weserstein“ entgegen, dessen Inschrift von dem bulgarischen Künstler Nedko Solakov stammt. Dieser bedauert in seiner Fassung die Fulda, die im Namen des aus ihr entstehenden Flussverlaufs eindeutig zu kurz gekommen sei. Keiner der Buchstaben des Wortes „Fulda“

habe schließlich im Wort „Weser“ überleben können.

So ist das nun einmal mit Flüssen. Denn schließlich verliert auch unsere gute Diemel ihre Identität, sobald sie bei Karlshafen in der Weser aufgeht. Aber zurück nach Hannoversch Münden, dem Geburtsplatz der Weser.

Die Stadt des Dr. Eisenbart

Dort wo die Werra die Fulda küsst - oder umgekehrt – steht der Weserstein und ganz in dessen Nähe auch das Gasthaus Weserstein. Wer schon immer einmal sehen wollte, wie aus zwei Flüssen einer wird, der ist hier genau richtig. Hannoversch Münden hat aber noch viel mehr zu bieten. Insofern ist der Gasthof Weserstein ein idealer Ausgangsort für eine Erkundung der Stadt des Dr. Eisenbarts mit einer unglaublichen Vielfalt an unterschiedlichen Fachwerkstilen. An den legendären „Kurfuscher“ erinnern Theaterstücke, die den ganzen Sommer über vor dem Rathaus aufgeführt werden.

Heute kann man sich Hann. Münden recht unbehelligt nähern. Das war jedoch nicht immer der Fall. Vor allem jene, die einst zu Wasser die Stadt passieren wollten, lernten das so genannte Stapelrecht kennen, von dem Hann. Münden sehr konsequent Gebrauch machte. Dieses Stapelrecht gebot jedem Handelsschiff, das die Weser befuhr in Hann. Münden anzulegen und sämtliche Waren zu löschen. Die Mündener Kaufleute suchten aus dem Angebot stets das beste für sich und ihre Kunden heraus und erst dann durften die Schiffe ihre Reise fortsetzen. Einem Kasseler Weinhändler gefiel das überhaupt nicht und so versuchte er sein Schiff unbemerkt an Hannoversch Münden vorbeizumogeln. Er selbst soll es aber noch schwimmend bis ans Ufer geschafft haben, während Kahn und Wein in der Weser versanken. Die Mündener Kanoniere verstanden eben etwas von ihrem Handwerk. So schade es auch um den guten Wein gewesen sein mag, darf man sich heute bei Wirt Karl Schobeß im Gasthof Weserstein auf ein frisch gezapftes Westheimer Premium Pilsener freuen und kein Mündener wird einem das Glas vor dem ersten Schluck aus der Hand schießen. (wh)

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